Semesterprogramm Aktuell

Wintersemester 2022/2023

Seminarwahl Wintersemester 2022/23

Die Seminarwahl für die Bachelor-Epochenseminare der Fachgruppe A findet in diesem Wintersemester in neuer Form, über TUCaN statt.

Die Seminarwahlen beginnen am Donnerstag, 6. Oktober 2022, ab 14:00 Uhr und enden am Dienstag, 11. Oktober 2022, um 04.55 Uhr morgens.

Informationen zum Wahlsystem erhalten Sie in einem Zoom-Termin am Donnerstag, 06. Oktober, 11.00 Uhr über diesen Link: https://tu-darmstadt.zoom.us/j/63977729395

Bachelor

Seminar: Wie entstehen Kunstwerke? (1400–1800)


Dr. habil. Susanne Müller-Bechtel
Bachelorseminar
Blockveranstaltung + Exkursion
Erstes Treffen: Mon, 17.10.2022, 15:30
Placement: TUCaN
Seminarraum: ATW
2 + 1 CP










Thema des Seminars ist der künstlerische Werkprozess. Ausgewählte Werke der Bildkünste der Frühen Neuzeit dienen uns als Zeugnisse für das Vorgehen der Künstler von der ersten Idee bis zum ausgeführten Werk. Solche Bilddokumente können zur technischen Ausführung ebenso befragt werden wie zu künstlerisch-konzeptionellen Aspekten, zugleich geben sie auch Einblick in die Auftragsabwicklung und begleiten die kunstwissenschaftliche Rezeption des Werkes in Form von Abbildungen. Parallel zur Rekonstruktion des Werkprozesses (von der „prima idea“ über Studien, Modelle und verschiedene Phasen der Ausführung bis zur Rezeption als Kunstwerk) steht in methodischer Perspektive zur Diskussion, wie Kunstwerke als Quellen für den Werkprozess verstanden werden können. Seminarblöcke (inklusive Exkursionen): 21.11. / 28.11. / 2.12. / 3.12. / 5.12. / 16.12. / 17.12., Mo und Fr jeweils 14–18 Uhr, Sa nach Ab-sprache. Erstes Treffen: 17.10., 15:30–17 Uhr (Einführung, Themenvergabe, Terminabsprache)

The making of art (1400–1800)

The subject of the seminar is the artistic work process. Selected works of art from the early modern era (drawings, paintings, sculptures, prints) serve as documents of the artists' approach from the initial idea to the finished work. Such visual documents can be questioned about the technical execution as well as about artistic-conceptual aspects, at the same time they also give an insight into the order processing and accompany the art-historical reception of the work in the form of illustrations. Parallel to the reconstruction of the work process (from the “prima idea” via studies, models and various phases of making to the reception as a work of art), there is a methodical discussion of how works of art can be understood as sources for the work process.

Private turned Public: 19th century Art Collections to today


Dr. Allison Stagg
Bachelorseminar
Erstes Treffen: Mon, 24.10.2022, 13:30-15:00
Placement: TUCaN
Seminarraum: L301/437
2 + 1 CP


Dieser Kurs konzentriert sich auf die Rolle des Kunstsammlers und die verschiedenen Arten, wie Kunstsammlungen aufgebaut werden. In jedem Kurs wird ein anderer Sammler aus den Vereinigten Staaten und Europa vorgestellt, und es wird untersucht, wie diese einst privaten und intimen Sammlungen heute für ein modernes Publikum präsentiert werden. Die Studierenden erfahren, wie Museen Sammlungen erwerben, wie das Sammeln im Allgemeinen funktioniert und wie wichtig die Präsentation in Ausstellungen ist. Gastvorträge von Kuratoren in Museen und historischen Häusern in den Vereinigten Staaten und in Deutschland werden weitere Informationen darüber liefern, wie sich die Rolle des Sammlers und seine Sammlungen im Laufe der Zeit verändern. Es werden mindestens zwei Exkursionen zu Museen stattfinden: Die Termine werden in den ersten beiden Wochen des Semesters mit den Studierenden festgelegt.

Private turned Public: 19th century Art Collections to today

This course focuses on the role of the art collector and the varied ways in which art collections are built. Each class will consider a different collector, from the United States and Europe, and will explore how these once private and intimate collections are now displayed for a modern audience. Students will learn about how museum's acquire collections, general collecting practices and the importance of exhibition displays. Guest lectures from curators in museums and historical houses in the United States and Germany will provide further context on how the role of the collector and their collections change over time. There will be at least two excursions to museums: the dates will be determined with student input during the first two weeks of the semester.

Credit: Humboldtforum, Ostasiatische Sammlung, China-Saal. Foto M.v.Engelberg 2022

Museumsinsel Berlin


PD Dr. phil. Meinrad von Engelberg
Bachelorseminar
Erstes Treffen: Mon, 17.10.2022, 13:30-15:00
Exkursion im Februar verbindlich
Placement: TUCaN
Seminarraum: L301/110
2 + 1 CP



Kaum ein Neubau hat die Republik in den letzten Jahren so erregt wie das Berliner Humboldtforum mit den Fassaden des preußischen Königsschlosses. Das neue Ausstellungsgebäude fügt sich gleichsam als Schlussstein in das Unesco-Weltkulturerbe-Ensemble „Museumsinsel“ ein, die ähnliche Bedeutung und Markencharakter wie der Pariser Louvre genießt. Thema des Seminars sind aber nicht primär die Bauten, sondern vor allem die Museumskonzepte und die darin präsentierten Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart. Das Seminar hat zwei Teile: Zunächst werden durch Referate im Semester der städtebauliche und historische Kontext und die Sammlungsgeschichte diskutiert. Im Februar folgt eine verpflichtende viertägige Exkursion nach Berlin mit Referaten vor Ort in den Museen, die dann vor allem den Kunstwerken und ihrer Präsentation sowie dem Humboldtforum mit seiner vieldiskutierten Form, neuartigen Konzeption und der aktuellen Rückgabediskussion gelten.

The Berlin „Museum Island“

Hardly any new building in recent years has excited the republic as much as the Berlin Humboldt Forum with the facades of the Prussian royal palace. The new exhibition building fits in as a capstone in the Unesco World Heritage ensemble „Museum Island“, which enjoys a similar importance and brand character as the Louvre in Paris. However, the topic of the seminar is not primarily the buildings, but above all the museum concepts and the works of art presented in them from antiquity to the present. The seminar has two parts: First, the urban and historical context and the history of the collection are discussed in presentations during the semester. In February, there will be an obligatory four-day excursion to Berlin with on-site presentations in the museums, which will then focus primarily on the works of art and their presentation as well as the Humboldt Forum with its much-discussed form, innovative concept and the current discussion on restitution.

Bildzitat frei: https://doi.org/10.11588/diglit.1661#0001

Architekturideen wandern


Prof. Dr. Christiane Salge
Bachelorseminar, 15-01-0342
Erstes Treffen: Mon, 17.10.2022, 17:00-18:30
Seminarraum: L301/437
Placement: TUCaN
2 + 1 CP





Architekturideen fallen nicht vom Himmel! Im Seminar wollen wir uns mit den verschiedenen Formen des Ideen- und Kulturtransfers im Bereich der Architektur auseinandersetzen, uns mit internationalen Architekturphänomenen, wie z.B. dem Grenzen überschreitenden Palladianismus oder der internationalen Moderne auseinandersetzen, aber auch der Frage nachgehen, warum bestimmte Ideen rezipiert und wie und warum sie bei dem Transfer transformiert werden. Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind z.B. Reisen (sei es die mittelalterliche Gesellenwanderung, die Grandtour der BauherrInnen oder Architekten im Exil), der mediale Ideentransfer (über Zeichnungen, Vorlagenwerke, Bauzeitschriften oder das Internet), aber auch der Einfluss von Institutionen, wie z.B. von Staaten (Kolonialismus), der Kirche (Missionsarchitektur), Firmen (corporate identities) oder Ausbildungsstätten (Bauhütte, Akademien, Universitäten oder das Bauhaus).

Architecture ideas hike

Architectural ideas do not fall from the sky! In the seminar we want to deal with the various forms of the transfer of ideas and culture in the field of architecture, we look at international architectural phenomena, such as Palladianism crossing borders or international modernism, but also explore the question of why certain ideas are received and how and why they are transformed in the transfer. Topics we deal with include travel (be it the medieval journeyman's journey, the grand tour of the builders or architects in exile), the medial transfer of ideas (via drawings, template works, building journals or the internet), but also the influence of institutions, such as states (colonialism), the church (mission architecture), companies (corporate identities) or educational institutions (Bauhütte, academies, universities or the Bauhaus).

Master

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PhrasesLocos.JPG

Piktogramme in Kunst und Alltag – Visuelle Kommunikationsformen


Dr. Frederike Lausch
Masterseminar, Bachelor WF, + FM A, (Blockseminar) 15-02-6445
Erstes Treffen: 20.10.2022, 14:00
Prüfung: Do, 22.12.2022
Placement: Moodle
Seminarraum: L301/437
3 CP


Mit Hilfe von Bildern kommunizieren Menschen Wissen. Piktogramme sind stilisierte Darstellungen, die wir von Wegweisern, Hinweisschildern oder der Nutzung von Emojis kennen. Das Seminar widmet sich der Verwendung von Piktogrammen anhand von Beispielen aus der Kunst, der Kulturgeschichte und dem Alltag und fragt: Wie funktionieren Piktogramme? Wie nutzen wir Piktogramme? Was vermitteln uns Piktogramme? Welche Rolle spielt der Kontext und Vorwissen? Drei Seminarblöcke dienen als Arbeitseinheiten für das Verfassen der Hausarbeit, die bereits am 22.12.2022 abgegeben werden muss. Im ersten Block (10.11.) geht es um die Entwicklung einer Fragestellung in Bezug auf ein Kunstwerk oder Alltagspiktogramm (Themen werden am 20.10., 14 Uhr vergeben), im zweiten Block (24.11.) um das Erarbeiten einer Argumentationsstruktur (Inhaltsverzeichnis mitbringen) und im dritten Block (8.12., jeweils 14–18 Uhr) um die Frage, wie schreibe ich eine Hausarbeit (Einleitung mitbringen).

Pictograms in Art and Everyday Life – Visual Forms of Communication

People use images to communicate knowledge. Pictograms are abstracted representations that we know from signposts, information signs or the use of emojis. The seminar is dedicated to the use of pictograms using examples from art, cultural history and everyday life and asks: How do pictograms work? How do we use pictograms? What do pictograms convey to us? What role does context and prior knowledge play? Three seminar blocks serve as work units for writing the final paper, which must be handed in as early as Dec. 22, 2022. The first block (Nov. 10) is about developing a question in relation to a work of art or an everyday pictogram (topics will be assigned on Oct. 20, 2 p.m.), the second block (Nov. 24) is about developing an argumentation structure (bring the table of contents) and the third block (Dec. 8, always 2–6 p.m.) is about the question, how do I write a paper (bring the introduction).