Rohrdrommel_Dissertation

Eine Untersuchung von unterschiedlichen Tageslichtsystemen in verschiedenen Kunstmuseen

Rohrdrommel


Dissertationsprojekt am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt von Sandra Rohrdrommel

Erstbetreuerin: Univ.-Prof. Dr. Christiane Salge





Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Untersuchung von unterschiedlichen Tageslichtsystemen in verschiedenen Kunstmuseen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welches dieser Systeme für die Museumsbesucher/innen das optimale architektonische Belichtungs- bzw. Beleuchtungskonzept in Museumsgebäuden darstellt. Unzureichendes Tageslicht kann beispielsweise zu Konzentrationsproblemen führen und ein Müdigkeitsgefühl hervorrufen, gleichzeitig kann ein Lichtwechsel das Interesse an den Exponaten steigern. Im Museumsbau spielt Licht eine wichtige Rolle für die Inszenierung der Exponate. Speziell Tageslicht eignet sich hierfür hervorragend, da es über ein relativ gleichmäßiges Spektrum verfügt und dafür verantwortlich ist, dass Gegenstände in ihren natürlichen Farben dargestellt werden. Die schädigende Wirkung des Tageslichtes auf die Exponate darf jedoch auch nicht vernachlässigt werden. Im optimalen Fall schafft es die Architektur diese beiden Aspekte miteinander zu kombinieren. Auch die Kommunikation von Innen- und Außenbereich soll dabei untersucht werden. Ein Gebäude ohne Öffnungen und somit auch ohne natürliche Belichtung hat eine ganz andere Wirkung auf die Museumsbesucher/innen, wie ein Gebäude mit großen Fensterflächen.


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